Veröffentlicht: 07.03.2025. Rubrik: Satirisches
Bedenken
Der Hans Zippert schreibt in der Zeitschrift `Welt` seine Kolumnen unter dem Motto „Zippert zappt“
Kürzlich erschien ein Artikel von ihm „ Auf dem Weg zum Plastikmenschen“
Darin wird letztlich die Anreicherung des menschlichen Körpers durch künstliche Anteile, im speziellen Fall durch Plaste und Elaste hoch gejubelt, die mit ständig steigenden prozentualen Anteilen nicht nur lebenserhaltend wirken können, sondern die Haltbarkeit des jeweiligen Organismus bis fast nach Unendlich verschieben können
Aber, und hier kommen meine Überlegungen, was ist mit dem Menschen, falls er, wider Erwarten und Hoffnung natürlich, seine Ablauffrist erreicht hat und den Löffel (Plastelöffel?) abgeben muss? Häufig wird er dann verascht (verurnt), der Verblichene, es sei denn sein letzter Wunsch lautete anders Beim Verbrennen von Plastik entstehen aber Nitrose Gase und die sind giftig für die Umwelt, oder etwa nicht? Bei Ganzkörperbestattung wird der Boden mit üblen, Kunststoffanteilen kontaminiert die, letztlich oder irgendwann, in eines der vielen Gewässer gespült werden. Das Ende vom Lied: Noch mehr Plaste im Meer und das will doch wohl keiner! Zudem wird Plastik aus Erdöl mit einigen Zusatzstoffen hergestellt und, gesetzt dem Falle, man hat bei diesem Produktionsprozess russisches Erdöl verwendet unterläuft man eindeutig die Embargopolitik (Sanktionen) der EU gegen das Russland Putins. Und das Damen und Herren geht ja schon mal gar nicht!
(O.R.F.)

