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geschrieben 2025 von Lydia (lüdel).
Veröffentlicht: 06.01.2025. Rubrik: Unsortiert


Unsichtbare Zeitmaschine

Vorwort
Die Idee zur Erzählung der Zeitmaschine entstand aus der Beobachtung, dass viele Menschen sich Sorgen und Ängste darüber machen, was die Zukunft bringen wird. Dabei habe ich festgestellt, dass sich die Welt schon immer im Wandel befunden hat – der Unterschied ist, dass früher weniger Menschen davon direkt betroffen waren.
Heute leben wir überall auf der Welt, auch in Regionen, die von Erdbeben, Überschwemmungen und Wirbelstürmen heimgesucht werden. Gleichzeitig tragen die Medien oft dazu bei, Ängste zu verstärken, indem sie ständig neue Gefahren aufzeigen oder über mögliche Bedrohungen berichten. Dabei vergessen wir oft, dass der Wandel ein natürlicher Teil unseres Lebens ist.
Doch eines bleibt sicher: Die Welt verändert sich ständig, und das ist nichts Neues. Lasst uns gemeinsam auf eine Reise durch die Zeit gehen. Steigt ein in die Zeitmaschine!

„Ich hoffe, meine Erzählung gefällt euch. Daran habe ich lange gefeilt!“


Willkommen in der vergessenen Zeitmaschine

Vielleicht waren wir schon einmal in einer Zeitmaschine, nur wir wissen es nicht mehr. Jedenfalls steigen wir nun ein und reisen durch die Geschichte.

Ich höre mich sagen wie verschiedene Generationen vor mir “In Unserer Zeit gabs das nicht!“

Begleitet mich in meiner Zeitmaschine vorbei bei den
Dinosaurier – Die Giganten der Urzeit vor 225 Millionen Jahren, als Dinosaurier über die Erde herrschten. Diese riesigen Kreaturen, die Giganten der Urzeit. Ihre Nachfahren, die auch heute noch unter uns leben wie: Vögel, Eidechsen und Krokodile.

Die frühen Menschen – Unsere Vorfahren Wir sausen weiter zu den ersten Menschen, den Affenmenschen, der Anfang der Menschheit. Vorbei an den Steinzeitmenschen, die mit primitiven Werkzeugen und Jagdtechniken ihre Welt gestalteten. Sie alle wirken wie Figuren aus einer Sage, und doch waren sie real.

Wildwesten – Das Land der Pioniere Nun rauschen wir durch das 19. Jahrhundert. Diese Zeit wurde gleichermaßen von Siedlern und Indianern geprägt. Planwagen und Kutschen dominierten das Bild. Die Kräuterfrau behandelte Krankheiten mit Pflanzenwissen, und der Buckelmann trug Kranke oder Behinderte auf dem Rücken. Der Postbote, oft zu Fuß unterwegs, hatte einen der gefährlichsten Berufe. Brieftauben und Morsetelegrafen waren die einzigen Verständigungsmittel. Szenen wie diese sind heute oft nur noch in Filmen zu sehen.

Zeitalter der Erfindungen Jetzt erleben wir die Wurzeln der modernen Welt: Das erste Auto mit Kurbel, Flugapparate, die Dampfmaschine, die Glühbirne und Erfindungen wie das Morsegerät. Filmaparate, die erste Gehversuche des Filmemachens. Diese Epoche brachte uns auch Meisterwerke von Mozart und Beethoven.
Meine Zeitmaschine Erinnerungen

Nun sind wir in meiner Zeit angekommen. Damals fuhr man mit dem Fahrrad an Weiden vorbei, auf denen Kühe standen. Es gab Hausgärten, in denen Obst und Gemüse angebaut wurde. Röhrenfernseher, gelbe Telefonzellen, Wahlscheibentelefone und klobige Schreibmaschinen gehörten zum Alltag. Man heizte mit Holz, benutzte Zündhölzer. Diese Dinge existieren heute nur noch in Erinnerungen.

Die heutige Zeit – Fortschritt und Konflikte Nun sind wir in der Gegenwart angekommen, einer Zeit, die von Smartphones, dem ‘hochheiligen’ Handy, Computern, künstlicher Intelligenz, Autos, Zügen, Flugzeugen, Aufzügen, Rollstühle, dem Internet und Plasma Fersehen geprägt ist.
Doch die moderne Zeit ist auch geprägt von schnellen Veränderungen und Konflikten. Mit jedem technischen Fortschritt scheint die Welt komplexer zu werden, und Kriege sowie soziale Herausforderungen begleiten uns dabei.
Medizin und Pflege – Ein Blick in die Zukunft Unsere Reise führt uns weiter in die Zukunft der Medizin. Maschinen und Menschen arbeiten nun zusammen, um Leben zu retten. Roboterarme unterstützen Pflegekräfte bei der Versorgung von Patienten, und hochintelligente Geräte überwachen Menschen im Koma. Fortschritte in der Technik verbessern die Lebensqualität und schaffen Hoffnung für die Zukunft.

Ab in die Unsichtbare Zeitmaschine – wer weiß, wohin sie uns noch führen wird! Vielleicht nimmt sie uns mit in die nächste Generation der Zeitgeschichte. Eine Zukunft, in der Maschinen und Menschen untrennbar zusammenarbeiten – oder vielleicht entdecken wir Erfindungen, die wir uns heute noch nicht einmal vorstellen können. Die Welt der unsichtbare Zeitgeschichte, die uns erwartet, bringt unzählige Möglichkeiten und Entdeckungen…..

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Bad Letters am 06.01.2025:

Hallo Lydia
eine Zeitgeschichte im Zeitraffer präsentierst du uns. Viel von unserer Zukunft, werden wir wohl nicht mehr miterleben. Wer weiß wofür es gut ist!

MfG
Bad Letters




geschrieben von Jens Richter am 06.01.2025:

Hallo Lydia,
hier hast Du ein Thema aufgemacht, welches man ausdiskutieren könnte, ähnlich dem Thema KI.
Um ehrlich zu sein, interessiert mich die Zukunft schon, zumal ich denke, dass die wirklich sinnvollen Erfindungen bereits in den Schubladen liegen.
Wenn die Menschen endlich Frieden halten können, dann erleben wir ein goldenes Zeitalter.
Indem Sinne viele Grüße von Jens




geschrieben von lüdel am 06.01.2025:

Danke euch❤👍




geschrieben von Metti am 07.01.2025:

Ich befinde mich schon mein ganzes Leben lang in einer Zeitmaschine und reise pro Sekunde eine Sekunde in die Zukunft 😉




geschrieben von Jens Richter am 03.02.2025:

Hallo Lüdel, ich melde mich nochmal zu der Geschichte.
Ich hatte die vergangene Woche das Thema Zeitmaschine ausgiebig studiert und ja vorerst diese Geschichte aufs Papier gekrakselt.
Nur eins im Vorab, das Verfahren, welches theoretisch funktionieren würde, frisst dermaßen viel Energie, dass Du eine Trafostation als Einspeisemöglichkeit benötigst.
Alternativ gibt es die Glaskugel oder eine Reise nach Einnahme bewusstseinsverändernder Stoffe.
Das Thema hat viel Potential.
Hier ist also meine kleine Geschichte dazu:

Professor Marcelloni und die Zeitmaschine

Schweiz, 1957
Professor Marcelloni war für mich wie ein Buch mit sieben Siegeln. Er war ein nimmer ruhender Geist, der sich der theoretischen Physik verschrieben hatte.
Schon sein Äußeres bestätigte meinen Eindruck.
Er war spindeldürr, trug einen grauen Anzug, den er wie es schien, seit seiner Konfirmation nicht mehr abgelegt hatte.
Dieser Anzug war an den Armen und Beinen jeweils fünf Zentimeter zu kurz.
Auf seiner langen und spitzen Nase klemmte eine Nickelbrille, deren Gläser dermaßen zerkratzt waren, dass man annehmen musste, dass er sie ebenfalls seit seiner Zeit als Oberprimaner trug.
Die Studenten bezweifelten, dass er überhaupt noch wusste, ob sie auf seiner Nase saß.
Sein Haupt krönte eine abgegriffene Schiebermütze, die er nur abnahm, wenn er zu Bett ging.
Manchmal warf er die Mütze auch gegen metallene Stromleiter, um sicher zu gehen, dass der Strom tatsächlich ausgeschaltet war.
Einmal hatte ich eine Verpuffung miterlebt, unmittelbar nach einem abgebrochenen Test, als die Mütze versehentlich auf einem Plattenkondensator landete.
Sein Lieblingssteckenpferd innerhalb der Physik war die drahtlose Energieübertragung, nachdem er sich tiefer mit den Erfindungen von Nicolas Tesla befasst hatte. An unserer Universität machte er weiterführende Studien zu diesem Thema.
Marcelloni galt im deutschsprachigen Raum als Koryphäe auf diesem Gebiet.
Die Studenten liebten seine Art Vorträge zu halten oder Versuchsreihen vorzuführen. Es war sein trockener Humor, gepaart mit seinen schlaksigen Bewegungen, die seinen Unterricht zum Erlebnis machten. Was natürlich seinem persönlichem Stil entsprach.
An mir hatte er offenbar einen Narren gefunden, nicht weil ich ein Streber war und all seine Thesen abnickte, eher wohl, weil meine Mutter, Hermine Freifrau von Sternberg Professor Marcelloni immer wieder einen großzügigen Scheck für seine Experimente zur Verfügung stellte.
Mutter beauftragte mich wiederum, dass ich ein Auge auf den Professor haben sollte. Sozusagen als seine rechte Hand, was für mich den Nachteil hatte, dass das ausgelassene Studentenleben ein Fremdwort für mich war.
Marcellonis neuester Spleen war es, an einer Zeitmaschine zu tüfteln und nach einer erneuten Finanzspritze durch meine Mutter, auch zu bauen.
Und finanzielle Mittel standen ihm dank unserer Familienstiftung reichlich zur Verfügung.
Doch meine Mutter stellte Marcelloni eine Bedingung. Falls die Zeitmaschine je einsatzfähig sein würde, wird sie unter dem Markenzeichen "Sternbergscher Zeitreiseapparat" patentiert.
Marcelloni willigte ein.
Ich hatte mich immer gefragt, woher Mutters Interesse für diese Zeitmaschine kam.
Sie wollte in die Vergangenheit zurück reisen, um nach ihrem verschollenen Bruder und meinem Onkel Alexander zu suchen.

Aber wo sollte Marcelloni mit seinen Forschungen ansetzen?
Um zum Ziel zu gelangen, bediente er sich eines profanen Tricks. Er setzte dazu auf die Kreativität seiner Studenten.
Ihnen gab er als Semesterabschlussarbeit die Aufgabe, sich Gedanken zu machen wie eine Zeitreise realisiert werden könnte.
Energetisch, technisch oder geistig mit bewusstseinsverändernden Substanzen.
Nach meiner persönlichen Einschätzung konnte man, wenn überhaupt allenfalls in die Vergangenheit reisen. Die Frage nach dem Warum konnte ich jedoch noch nicht beantworten.
In jenem Moment konnte ich jedoch nicht ahnen, dass sich meine Vermutung recht bald bestätigen sollte.
Einige meiner Kommilitonen schrieben, dass Zeitreisen generell nur geistig möglich sind, vorausgesetzt Menschen reinkarnieren immer wieder.
Da die Meisten als zukünftige Physiker mit dem Schöpfungsmythos und dem Leben nach dem Tod haderten, verwarf diese Gruppe diese These sehr schnell. Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf!
Einig waren sich jedoch alle, dass eine Zeitmaschine einen enormen Energiebedarf benötigte.
Aus den mitgelieferten Skizzen und technischen Entwürfen begann Marcelloni, unter Zuhilfenahme einiger handwerklich begabter Studenten und mir mit dem Versuchsaufbau, der eine Zeitreise theoretisch ermöglichte.

Für den Versuchsaufbau wurde eine ausgediente Lagerhalle im Universitätsgelände angemietet.
Inmitten der Halle stellte man einen ausrangierten sowie stark eingekürzten Telegraphenmast auf. Um diesen Mast wickelte man zwei Spulen, eine innere Spule mit vielen Windungen sowie einer darüber, die nur einige wenige Windungen erhielt. Zwischen beiden Spulen diente ein Luftabstand als Isolator.
Oben auf dem Mast war ein Knäuel Stacheldraht angebracht. Dieser Stacheldraht war an einem Ende mit der inneren Spule elektrisch verbunden, während das andere Ende der Spule mit einem Erdableiter gekoppelt war.
Die Spule mit den wenigen Windungen wurde ans öffentliche Stromnetz angeschlossen.
Mittels Schiebewiderständen konnte die Spannung reguliert werden.
Neben jenem Gebilde, dass wie die Miniaturausgabe eines Wardenclyffe Towers aussah, standen im Abstand von drei Metern zueinander, übermannshohe leicht gewölbte Bleche.
Mit etwas Phantasie könnte ein Außenstehender meinen, dass die gesamte Versuchsanordnung dem Modell einer Kirche glich.

Der Testversuch konnte beginnen.
Vor unsere Fachgruppe schaltete Professor Marcelloni den Strom zu. Zunächst tat sich noch nichts.
Ich musste den Vorwiderstand langsam verringern. Darauf erzeugte die Induktion heftige Entladungen im Umkreis des Stacheldrahtknäuels, die sich koronal ausbreiteten.
Die Entladungen wurden zwischen den Blechen eingefangen und aufgrund der Wölbung schließlich verwirbelt.
Eine Röhre aus blauen Blitzen hielt sich zwischen den Blechen.
Wir standen da mit offenem Mund und staunten über das, was sich vor unseren Augen abspielte.
Jetzt warf Marcelloni seine Schiebermütze in die Energieröhre, die sich einige Sekunden in deren Inneren hielt, ehe sie plötzlich spurlos verschwand.

Irgendwann schaltete der Professor unsere Versuchsanordnung wieder ab.
"Eins meine Herren haben wir gesehen. Da sich meine Mütze über einige Sekunden im Energiefeld gehalten hat und währenddessen die Zeit weitergelaufen ist, werte ich als Indiz, dass sie in der Vergangenheit verblieben ist."
Einige meiner Kommilitonen schüttelten ungläubig den Kopf. Die These des Professors war ihnen zu weit hergeholt.
So leicht wollten sie sich mit Marcellonis Begründung nicht zufrieden geben.
Doch dann trat der bucklige Hausmeister der Universität in die Halle. In seiner Hand hielt er Marcellonis Schiebermütze.
"Ach Joseph, da ist ja meine Mütze wieder", freute sich der Professor.
"Professor, ich hatte sie gestern Abend nicht mehr angetroffen. Ihre Mütze lag herrenlos auf dem Rasen und ich wollte sie ihnen zurückbringen."
Marcelloni sah mich an und murmelte vor sich hin. "Gestern herrenlos auf dem Rasen! Wirklich gestern?"
Joseph nickte.
Dann sprang der Professor wie ein großer Junge in der Halle umher. "Max, die Zeitmaschine, sie funktioniert."
***Ende***

Ich hoffe meine kleine Geschichte hat Dir gefallen.
Viele Grüße von Jens





geschrieben von lüdel am 04.02.2025:

Hallo Jens,
Die Idee entstand aus einer Diskussion über künstliche Intelligenz im Portal. Viele Menschen haben Sorgen, weil sich die Welt ständig verändert. Medien beeinflussen die Wahrnehmung, der Menschen.
Ich habe das mit Zeitveränderung verbunden – nicht nur technisch, sondern auch im Denken der Menschen.
Daraus entstand die unsichtbare Zeitmaschine. Sie ist ein reines Fantasie-Reisemittel, ohne Kosten und ohne Energieverbrauch. Sie stammt aus einer anderen Welt – vielleicht sogar aus der Zukunft. In der Fantasie gibt es keine Grenzen, und so kann sie einfach existieren.
Lüdel🧚‍♂️





geschrieben von lüdel am 06.02.2025:

Schöne Grüße an unbekannt, Jens Richter schau mal beim Rummpalplatz vorbei.lüdel🧚‍♂️
Deine Geschichte ist wunderbar.




geschrieben von lüdel am 10.02.2025:

Hallo Jens hast Du deine Zeitmaschine schon gepostet?
lüdel🧚‍♂️




geschrieben von Jens Richter am 10.02.2025:

Hallo Lüdel, die kleine Erzählung habe ich nur Dir als Kommentar gepostet. Falls einmal das Thema Zeitmaschine oder Zeitreise zum Thema einer Monatsaktion wird, dann wird sie ihren Platz finden.
Viele Grüße von Jens





geschrieben von lüdel am 11.02.2025:

Sehr gute Idee! Jens
Schönen Tag wünsch ich Dir. lüdel🧚‍♂️

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